{"id":394,"date":"2007-05-10T12:00:07","date_gmt":"2007-05-10T11:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/atvolution.de\/?p=394"},"modified":"2012-07-23T18:44:57","modified_gmt":"2012-07-23T17:44:57","slug":"turbulenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/atvolution.de\/wordpress\/leben\/turbulenzen","title":{"rendered":"Turbulenzen"},"content":{"rendered":"<p>Hallo Freunde des regelm\u00e4\u00dfigen Blogs, jetzt, wo ich wieder so oft schreibe, lohnt es sich, den RSS-Feed zu benutzen, um auch ja kein slowakisches Abenteuer mehr zu verpassen&#8230;<\/p>\n<p>Das letzte Abenteuer hatte ich allerdings in 10.000m \u00fcber der Erde, auf meinem R\u00fcckflug von Hahn nach Bratislava. Irgendwo \u00fcber \u00d6sterreich gerieten wir in die st\u00e4rksten Turbulenzen, die ich je auf einem Flug erlebt habe. Aber das Abenteuer begann ja schon viel fr\u00fcher&#8230;<\/p>\n<p>Am Dienstag wollte ich also um 20h von Hahn im Hunsr\u00fcck aus starten. Um auch rechtzeitig dort zu sein, musste ich allerdings schon um halb vier den Bus am K\u00f6lner Hbf. nehmen, also schon um halb drei den Zug von Bonn nach K\u00f6ln. Also machte ich mich nach einem guten Mittagessen auf, um 7,5 Stunden unterwegs zu sein, wobei der Flug lediglich 1,5 Stunden dauern sollte. So macht fliegen aber keinen Spa\u00df, da fahr ich lieber 11 Stunden Auto&#8230; Nein, geht ja auch mit GermanWings \u00fcber Wien.<\/p>\n<p>So hatte ich also auch im Flughafen viel Zeit und da ich nur mit Handgep\u00e4ck reiste auch noch einen Priority-CheckIn, was bedeutete, dass ich vor der Meute in den Flieger durfte. Allerdings fing gegen 19h, also sechs Stunden nach meiner letzten Mahlzeit, mein Magen an zu knurren, worauf hin ich mich dazu entschloss, mir im Flieger ein Menu zu g\u00f6nnen und mir erst mal nur meine beiden Schoko-Riegel rein zu pfeifen. Und so orderte ich auf meinem R\u00fcckbanksitz in der Luft ein St\u00fcck Pizza und einen Eistee.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich allerdings noch auf die Pizza wartete, k\u00fcndigte der Pilot uns Turbulenzen an, und ermahnte uns, angeschnallt in den Sitzen zu bleiben und die Verstau-Klappen \u00fcber unseren K\u00f6pfen nicht mehr zu \u00f6ffnen. So begann das Flugzeug schon heftig zu schaukeln als ich meine Pizza denn endlich essen konnte. Als ich dann allerdings bei immer heftigeren Ersch\u00fctterungen versuchte, auch noch meinen Becher Eistee zu leeren, bekam ich diesen nicht mehr richtig zum Mund. Es ist schwierig, ohne Gesten zu beschreiben, aber der Flieger wurde so heftig durch die Luft gewirbelt, dass mein Arm unkontrolliert hin und her geschleudert wurde, so dass ich den halben Becherinhalt meinem Vordermann \u00fcber den Sitz  und gegen die Seitenwand sch\u00fcttete. Als ich dann endlich den Becher am Mund hatte, leerte ich ihn auf einen Zug, und begab mich sofort daran, die von mir verursachte Schweinerei zu beseitigen. Durch das Fenster sah ich, wie durch die Turbulenzen die Fl\u00fcgel wie die von V\u00f6geln auf und ab schwangen. Mehrere Meter Spiel hatten die Fl\u00fcgelspitzen; ein unheimlicher Anblick. Todesangst hatte ich zwar nicht, aber ein bisschen f\u00fcrchten musste ich mich schon. Als nach langen 20 Minuten endlich wieder ein bisschen Ruhe einkehrte, fingen die Jungs um mich herum an, Witze zu machen. ich stimmte gerne mit ein, und fragte, ob sie denn auch die Abenteuer-Option auf ihrem Buchungsformular angeklickt h\u00e4tten. Sie machten einen von den Jungs verantwortlich, der den Piloten bestochen h\u00e4tte, den Flug nicht immer so langweilig zu gestalten.<\/p>\n<p>Immerhin bin ich heile wieder runter gekommen, der Pilot hat seinen ihm geb\u00fchrenden Applaus bekommen, gestern ist die Slowakei im Viertelfinale der Eishockey-WM gegen Schweden ausgeschieden, und heute scheint endlich wieder die Sonne&#8230;<\/p>\n<p>Das Leben ist sch\u00f6n!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Freunde des regelm\u00e4\u00dfigen Blogs, jetzt, wo ich wieder so oft schreibe, lohnt es sich, den RSS-Feed zu benutzen, um auch ja kein slowakisches Abenteuer mehr zu verpassen&#8230; Das letzte Abenteuer hatte ich allerdings in 10.000m \u00fcber der Erde, auf meinem R\u00fcckflug von Hahn nach Bratislava. 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